Warum Sie als nicht-angeschnallter Mitfahrer eine massive Gefahr sind

Warum Sie als nicht-angeschnallter Mitfahrer eine massive Gefahr sind

Laut einer vom ÖAMTC im Sommer 2015 durchgeführten Erhebung schnallen sich 55% der Mitfahrer am Rücksitz nicht an. Das ist nicht nur für den Passagier selbst gefährlich, er gefährdet damit auch die Frontpassagiere.
ÖAMTC-Verkehrsexperte David Nosé: „Bei einem Crash mit 50 km/h drückt eine 55 kg schwere Frau mit einem Gewicht von 2,75 Tonnen gegen den Vordersitz. Jedem, der vorne sitzt, muss klar sein, dass das eine tödliche Gefahr darstellt. Schon aus eigenem Interesse sollte sich daher jeder Fahrer versichern, dass die Fondspassagiere angegurtet sind“.
Angurten

Hier die häufigsten Ausreden von „Gurtmuffeln“:
  • „Ich habe vergessen.“
    Wer den Gurt konsequent verwendet, ist so daran gewöhnt, dass ihm körperlich etwas fehlt, wenn der Gurt nicht angelegt ist. Man vergisst ja auch nicht darauf, sich Schuhe anzuziehen, bevor man aus dem Haus geht.
  • „Mir passiert schon nichts, ich bin eh ein guter Autofahrer.“
    Selbst wenn man meint, der „beste“ Autofahrer zu sein, ist man nicht allein auf der Straße, auch andere können Fehler machen.
  • „Ich habe acht Airbags im Auto.
    Der Airbag kann nur in Verbindung mit dem Sicherheitsgurt seine volle Wirkung entfalten.
  • „Für kurze Strecken zahlt sich das Anschnallen nicht aus.“
    Ungebremste Unfälle geschehen gerade im innerstädtischen Bereich und bei geringen Geschwindigkeiten.
  • „Ich kann mich ja abstützen.“
    Das ist rein physikalisch unmöglich. Bei einem Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern steigt das Körpergewicht bis auf das 20fache an. 75 kg würden so zu einem Gewicht von 1,5 Tonnen anwachsen.
Gurte retten Leben – mehr als ein Slogan!
Weiterführende Infos finden Sie direkt beim ÖAMTC unter folgendem Link: http://www.oeamtc.at/portal/viele-gurtmuffel-unterwegs+2500+1582239